





EvoMet SEMI-AUTOMATISCHE VISION-MESSMASCHINE MX-320
300 × 200 × 200 mm Tischverfahrweg | 0,0005 mm Auflösung | 2,1 + L/100 μm Genauigkeit | 18–195× Vergrößerung | Motorisierte Z-Achse | 24″ Windows-PC + 2D-Messsoftware
Die SEMI-AUTOMATISCHE VISION-MESSMASCHINE MX-320 ist ein optisches dimensionales Messsystem zur Prüfung sichtbarer 2D-Merkmale, Konturen und Geometrien innerhalb eines Messbereichs von 300 × 200 × 200 mm. Die manuelle X/Y-Positionierung wird mit einer motorisierten Z-Achse, einer 5-Mp-Autofokuskamera, einem manuellen 6,5:1-Zoom und drei Beleuchtungssystemen kombiniert. Ein mitgelieferter 24″ Windows-PC mit 2D-Messsoftware und CAD-Vergleichsfunktionen macht diese Ausführung für Messaufgaben geeignet, die eine vergrößerte optische Prüfung und den digitalen Vergleich mit Zeichnungsgeometrien erfordern.
*taxes are not included
- Beschreibung
- Technical data
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Beschreibung
PRODUKT
Die MX-320 ist eine halbautomatische optische Messmaschine auf einer Granitbasis mit Granitsäule und präzisen HIWIN-Linearführungen.
Der Messtisch bietet einen Verfahrweg von 300 × 200 × 200 mm und ist für Werkstücke bis 25 kg ausgelegt. Die X- und Y-Achsen werden manuell positioniert, während die Z-Achse motorisiert ist und das optische System vertikal zum Fokussieren und Messen bewegt.
Das Bildgebungssystem kombiniert eine hochauflösende 5-Mp-Autofokuskamera mit einer 18–195-fachen Vergrößerung, die durch einen manuellen 6,5:1-Zoom bereitgestellt wird. Die elektronische Zoom-Rückmeldung ermöglicht der Software, die gewählte Vergrößerung automatisch zu erkennen. Das Sichtfeld reicht von 8,1 bis 1,3 mm, bei einem Arbeitsabstand von 90 mm.
Das Messsystem bietet eine Auflösung von 0,0005 mm und eine Genauigkeit von 2,1 + L/100 μm.
OPTISCHES SYSTEM UND BELEUCHTUNG
Die MX-320 verwendet drei Beleuchtungsmethoden, um das Bild an unterschiedliche sichtbare Werkstückmerkmale anzupassen:
- Programmierbare Vier-Zonen-LED-Ring-Oberflächenbeleuchtung
- Parallele LED-Durchlichtbeleuchtung
- Koaxiale Beleuchtung
Die programmierbare Ringbeleuchtung beleuchtet Oberflächen von oben, während die parallele Unterbeleuchtung eine Durchlichtbeleuchtung durch oder entlang geeigneter Werkstückgeometrien ermöglicht. Die koaxiale Beleuchtung führt das Licht entlang der optischen Achse und eignet sich für Merkmale, die eine axiale Oberflächenbeleuchtung erfordern.
Durch die Kombination dieser Beleuchtungsarten kann der Bediener diejenige Beleuchtungsmethode auswählen, die für die jeweilige Messaufgabe eine klare optische Kante oder ein deutlich sichtbares Oberflächenmerkmal erzeugt.
2D-MESSSOFTWARE
Die Maschine wird mit einem 24″ Windows-PC und der MICROTECH 2D-Messsoftware geliefert.
Die Software bietet:
- 2D-Messfunktionen
- CAD-Import
- CAD-Vergleich
- Mehrsprachige Benutzeroberfläche
Die Benutzeroberfläche unterstützt Englisch, Deutsch und Ukrainisch.
Der CAD-Vergleich ermöglicht es, die gemessene optische Geometrie mit importierter Konstruktionsgeometrie zu vergleichen. Dadurch eignet sich das System besonders für Prüfaufgaben, bei denen nicht nur einzelne Maße abgelesen, sondern auch die Beziehung zwischen gemessener Kontur und Sollgeometrie bewertet werden muss.
WO WIRD DAS GERÄT EINGESETZT UND WELCHE AUFGABEN LÖST ES?
Die MX-320 ist für die dimensionale Prüfung von Bauteilen vorgesehen, deren messbare Geometrie mit der Kamera erfasst und in der 2D-Messsoftware ausgewertet werden kann.
Kleines sichtbares Merkmal → bei normaler Betrachtungsgröße schwer zu prüfen → optische Vergrößerung 18–195×.
Das Zoom-Optiksystem vergrößert den Messbereich, sodass kleine Kanten und geometrische Details auf dem Softwarebildschirm positioniert und ausgewertet werden können.
2D-Kontur oder Profil → mehrere Punkte müssen relativ zur Sollgeometrie bewertet werden → CAD-Import und CAD-Vergleich.
Das gemessene Bild kann mit importierter CAD-Geometrie analysiert werden, anstatt einzelne Maße unabhängig voneinander zu prüfen.
Merkmal erfordert präzise Fokussierung in unterschiedlichen Höhen → manuelles Fokussieren erhöht den Einrichtaufwand → motorisierte Z-Achse mit Autofokuskamera.
Die vertikale optische Positionierung und der Autofokus unterstützen die Messung von Merkmalen auf unterschiedlichen Z-Höhen.
Sichtbarkeit der Kante variiert je nach Oberfläche oder Geometrie → eine einzelne Beleuchtungsrichtung erzeugt keine klare Kontur → Ring-, Durchlicht- und koaxiale Beleuchtung.
Unterschiedliche Beleuchtungsmethoden ermöglichen die Anpassung des optischen Bildes an das zu prüfende Merkmal.
Bauteil muss zwischen mehreren Messstellen bewegt werden → Messfeld ist kleiner als das gesamte Werkstück → 300 × 200 mm X/Y-Tischverfahrweg.
Der Messtisch ermöglicht es, verschiedene Bereiche des Bauteils in das Kamerasichtfeld zu bringen, ohne das Werkstück aus dem Messsystem zu entfernen.
WELCHES PROBLEM LÖST DAS GERÄT?
Konventionelle Kontaktmessgeräte benötigen physischen Zugang zu jeder Messfläche und bewerten üblicherweise jeweils nur ein Maß. Dies wird einschränkend, wenn das relevante Merkmal besser durch eine sichtbare Kante, Kontur oder 2D-Geometrie definiert wird.
Die MX-320 nutzt eine hochauflösende Kamera und ein vergrößertes optisches Bild, um solche Merkmale zu messen, ohne dass ein Messelement die beobachtete Kante physisch berühren muss.
Die Kombination aus 0,0005 mm Auflösung, motorisierter Z-Positionierung, Autofokus und kontrollierter Beleuchtung löst die praktische Herausforderung, ein klares, fokussiertes und messbares Bild zu erzeugen.
Für Prüfungen gegen die Sollgeometrie des Bauteils ermöglicht das CAD-Modul zusätzlich den direkten Vergleich der gemessenen Geometrie mit importierten CAD-Daten, anstatt sich ausschließlich auf manuell interpretierte Einzelmesswerte zu verlassen.
WIE FUNKTIONIERT ES?
Das Werkstück wird auf dem Messtisch platziert und mithilfe der manuellen X- und Y-Verstellung unter dem optischen System positioniert.
Der Bediener wählt die erforderliche Zoomstufe und Beleuchtungsmethode. Die Software erkennt die Zoom-Einstellung automatisch über die elektronische Rückmeldung, während die motorisierte Z-Achse und die Autofokuskamera die erforderliche Bildschärfe herstellen.
Die Kamera erfasst das ausgewählte Merkmal und zeigt es auf dem angeschlossenen 24″-Windows-PC an. Anschließend führt der Bediener die erforderliche 2D-Messung in der Software durch.
Für Prüfungen gegen Konstruktionsgeometrie können CAD-Daten importiert und mit dem gemessenen Bild oder der gemessenen Geometrie verglichen werden. Verschiedene Bereiche des Werkstücks werden durch Neupositionierung des X/Y-Tisches und Wiederholung der optischen Messsequenz geprüft.
KONFIGURATION & OPTIONEN
Standardkonfiguration
MX-320 — Art.-Nr. 281010325
- Tischverfahrweg: 300 × 200 × 200 mm
- Auflösung: 0,0005 mm
- Genauigkeit: 2,1 + L/100 μm
- Vergrößerung: 18–195×
- Manueller Zoom: 6,5:1
- Sichtfeld: 8,1–1,3 mm
- Kamera: 5 Mp Autofokus
- Arbeitsabstand: 90 mm
- Tragfähigkeit: 25 kg
- Manuelle X-/Y-Achsen
- Motorisierte Z-Achse
- Vier-Zonen-LED-Oberflächenbeleuchtung
- Parallele LED-Durchlichtbeleuchtung
- Koaxiale Beleuchtung
- 24″ Windows-PC
- 2D-Messsoftware mit CAD-Import/-Vergleich
Optionale Konfiguration
Optional ist ein Renishaw-Messtaster erhältlich, der das optische Messsystem um eine taktile Messkonfiguration erweitert.
Zum Lieferumfang gehören der 24″ Windows-PC mit 2D-Messsoftware und ein Kalibrierprotokoll. Ein Kalibrierzertifikat gemäß ISO/IEC 17025 / ILAC MRA ist enthalten.
Zusätzliche Informationen
| Magnification | |
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| Table size | |
| Resolution, mm | |
| Genauigkeit |








